Lisa Willenbrock
SOUL PICTURES
Lisa Willenbrock aus Kirchlinteln präsentiert vom 17. Mai bis 28. Juni 2026 ihre erste Einzelausstellung unter dem Titel „Soul Pictures. Die Vernissage findet am 17. Mai um 15:00 Uhr statt.
Ihre phantastischen Kunstwerke im Stile des Hyperrealismus zeichnen sich durch eine sehr naturgetreue Darstellung aus. Im Gegensatz zum Fotorealismus, der ein Foto möglichst exakt kopiert, zielt der Hyperrealismus auch darauf ab, eine „erweiterte“ oder „verbesserte“ Version der Wirklichkeit zu schaffen. Einer Wirklichkeit, die auch Emotionen und surreale Gedanken impliziert. In Lisa Willenbrocks tiefgründigen Arbeiten wird das deutlich. Sie zeigt ein breites Spektrum an entsprechenden Motiven. Darunter Portraits und filigrane Tierdarstellungen von einheimischen Vogelarten und tropischen Schmetterlingen. Für ihre Werke in unterschiedlichen Formaten nutzt sie neben Farbstiften, Finelinern und schwarzer Acrylfarbe auch Pastellkreiden.
An zahlreichen Werken hat Frau Willenbrock QR-Codes platziert. Sie beinhalten Kurzvideos, die schrittweise die Entstehung ihrer Bilder dokumentieren.
Sie können die Ausstellung jeden Sonntag in der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr besichtigen. Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen laden dann zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten ein.
Zur Person
Lisa Willenbrock – Jahrgang 1996 – ist eine autodidaktische Freizeit-Künstlerin aus Kirchlinteln. Ganz klassisch fand sieh schon von dem Moment an Gefallen am Gestalten, als sie einen Stift halten konnte. Inspiriert und unterstützt wurde sie darin von ihren Eltern, insbesondere von ihrer Mutter Inga, die selbst autodidaktische Künstlerin ist und ihre Ölgemälde und Zeichnungen schon vor vielen Jahren im Müllerhaus und anderswo ausstellte. In ihrer Schulzeit hatte sie durchweg das große Glück, von KunstlehrerInnen begleitet zu werden, die selbst begeisterte Kunstschaffende waren und das gegenüber ihren SchülerInnen auch vermittelten. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr der – bedauerlicherweise bei ihm nur ein Halbjahr andauernde – Kunstunterricht am Domgymnasium Verden bei Eilert Obernolte, seines Zeichens einer der bekanntesten künstlerischen Köpfe in Verden und Umgebung. Er bestärkte sie darin, ihre noch im Anfangsstadium befindlichen naturalistischen Darstellungen weiter zu verfolgen und nicht nur die klassischen Stillleben des Schulkunstunterrichtes abzubilden. Auch an der Fachoberschule Gestaltung an den Berufsbildenden Schulen Verden, wo sie ihr Fachabitur ablegte, erfuhr sie Unterstützung auf ihrem eigenständigeren künstlerischen Weg. Dort kam sie auch in Kontakt mit ihr bis dato nicht vertrauten Kunstmaterialien und -techniken, wie etwa die Arbeit mit Pastellkreiden oder Alkoholmarkern.
Interessanterweise waren ihre bevorzugten Mittel des künstlerischen Ausdrucks in ihrer frühen Teenagerzeit nicht an erster Stelle ihre Zeichnungen, sondern Prosa und Poesie in Form von Kurzgeschichten und Gedichten. Mehrmals nahm sie dabei erfolgreich an den Literaturwettbewerben des Domgymnasiums Verden teil und konnte dabei in beiden Literaturgattungen den ersten Platz belegen. Darüber hinaus veröffentlichte sie ihre Gedichte regelmäßig auf der ehemaligen Jugendseite „chili“ der Verdener Aller-Zeitung; sehr schade, dass es ein vergleichbares Angebot heute nicht mehr gibt.





