Ausstellung Gantzen, Ecker & Hoffmann
„Streifzug 4“.
Unter diesem Titel präsentieren die Künstlerinnen Heike Gantzen, Dafna Hoffmann und Petra Ecker ihre Kunstwerke im Müllerhaus. Petra Ecker zeigt beeindruckende Werke, die oftmals die Natur, Blumen und Blumengärten zum Thema haben. Dafna Hoffmanns greift in ihren kreativen Bildern zwischen Abstraktion und Realität gern das Unerwartete, das Faszinierende und Widersprüchliche auf. Heike Gantzen präsentiert ausdruckstarke Arbeiten zum Thema Küstenlandschaft, Strand und Sturmsee.
Zur Vernissage dieser vielseitigen Ausstellung am Sonntag, dem 22. Februar 2026, um 15.00 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Die Ausstellung läuft vom 22. Februar 2026 bis zum 06. April 2026.
Sie können sie jeden Sonntag in der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr besichtigen. Mit einer Ausnahme, Ostern ist ein Besuch der Ausstellung nur am Ostermontag möglich.
Heike Gantzen
Die Künstlerin wurde durch ihren Großvater, der Kunstmaler, Bühnenbildner und Töpfermeister mit eigenen Ateliers in Bremerhaven, am Starnberger See und in Wremen war, inspiriert. Bereits als Kind hatte sie ihm bei der Arbeit im Atelier zugeschaut und war davon fasziniert, wie ein Bild auf der Staffelei entstand. Sie malte dann erste, kleine Aquarelle. Während der Berufsjahre konnte sie sich nicht mehr der Kunst widmen. Aber mit Beginn des Ruhestandes kam das alte Interesse an der Kunst wieder hervor. Sie besuchte diverse Kurse bei freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, unternahm Reisen zu Kunstausstellungen, nahm Privatunterricht. An Motiven ist sie breit aufgestellt. Da die Künstlerin Vorfahren an der Ostseeküste und auf Helgoland hat, sind die Motive mit Sturmsee und Stränden irgendwie naheliegend. Es gibt aber auch Florales, Informelles und Stadtlandschaften. Sie malt in Aquarell, Acryl und Kohle. In der Ausstellung ist nun ein kleiner „Streifzug“.
Petra Ecker
Die Künstlerin interessierte sich schon als Kind für das Malen und Zeichnen, aber noch viel mehr dafür, wie sie ihr Zimmer und das ihrer Schwester immer wieder neu umräumen und gestalten konnte. So entschied sie nach dem Abitur, Inennarchitektur zu studieren – ein Kompromiß, bei dem Kunst und Funktion zusammenfließen. Neben ihrer Arbeit als Innenarchitektin beschäftigt sie sich parallel immer mit Malerei. An der Udk Berlin besuchte sie Aktzeichenkurse bei namhaften Dozenten wie Irene Niebel, Bernd Wilde und Hans Stein. An den Wochenenden gab es Streifzüge mit Aquarellkasten durch Berlin und um Umgebung. Durch den Umzug nach Bremen lernte sie die Künsterlinnen Carola Schappals, Heike Gantzen und Dafne Hoffmann kennen. Durch Schapals beschäftigt sie sich nun mehr mit der Acryl-Malerei. Ihre Bilder wurden großformatiger, typische Elemente aus der Aquarell-Malerei wie ein luftiger Farbauftrag, weiße Flächen und skizzenhafte Element behielt sie bei. Der Künstlerin ist wichtig, die Schönheit eines Augenblickes oder eines Ortes, das Fließende, Flüchtige und die Lebendigkeit darzustellen. Ihre Motive sind oftmals die Natur, Blumen, Blumengärten, Menschen wie sie einander begegnen. Die Motive stellen oft ein Stück heile Welt da, die ihr selber und dem Betrachter Trost und Halt geben sollen. Mit der Zeit wird auch klarer, dass das Innere verantwortlich ist dafür, was sich im Außen zeigt und sichtbar wird. Somit ist die Malerei auch immer eine spannende Begnegnung mit sich selbst. Das Preisgeben des eigenen Inneren ermöglicht es, eine Stimmung oder ein Gefühl auszudrücken und in Kontakt mit dem Betrachter zu treten.
Dafne Hoffmann
In ihrer Jugend ist sie viel gereist. Und auch heute ist das Reisen, neben der Malerei, eine ihrer Leidenschaften. Auf Reisen durchstreift sie, mit der Kamera vor dem Auge, neues Terrain. Das für sie Fremde, das Unerwartete, das Faszinierende sowie das Widersprüchliche greift sie in der Malerei, in ihren Reisebildern, auf. In dieser Ausstellung sind zum größten Teil Naturstudien zu sehen. Bei einigen Pleinair-Arbeiten wählt sie einen Ausschnitt, der es ihr erlaubt, mit Pinseln und Spachteln der Beschaffenheit und Struktur des Motivs auf die Schliche zu kommen. Bei anderen Arbeiten ist es der Moment, die Stimmung, die sie versucht, einzufangen. Die Abstraktion sowie das Wechselspiel zwischen Abstraktion und Realität bieten ihr die Möglichkeit, eigene Kompositionen zu entwickeln.




